PMS

09.01.2018 / 26.07.2017

Diesen Beitrag hatte ich schon im Sommer veröffentlicht. Jetzt nehme ich damit an der Blogparade Wenn Mama durchdreht – PMS von Beatrice Confuss teil. Gefunden habe ich die Blogparade über den Blog „Mama steht Kopf“.

PMS existiert definitiv. Aber manchmal macht eine „echte“ Tasse Kaffee alles einfacher…

Boah – fühlte ich mich gestern grottig. Kopfschmerzen, Geruchsüberempfindlichkeit, Muskelschmerzen, miese Laune, null Geduld.

Ein Blick in den Kalender lieferte – scheinbar – die Erklärung: PMS! Und mit den Wechseljahren vor der Haustür schlimmer als immer! Sonst merkte ich schon mal etwas von der oben genannten Liste, aber ich litt nicht drunter.

Diesmal kringelte ich mich auf der Couch ein, schaute Netflix und ließ die Kinder einfach tun, was sie taten, solange sie sich nicht schlugen oder anderweitig lebensbedrohliche Zustände eintraten.

Ich nahm Kopfschmerztabletten. Halfen nix. Auah!

Gestern morgen brachte mir die Kleine Kaffee ans Bett. Sie ist im Moment ein echter Sonnenschein. Ein Lichtblick des vermurksten Tages.

Heute morgen stand ich früh auf, da der Schmerz sich immer noch durch mein Hirn bohrte. Ich machte meinen Kaffee selbst. Ei – und siehe da, der Kopfschmerz schwand, die Muskelschmerzen auch, die Laune hob sich. Ich machte mir noch einen und sprang herum wie ein junges Reh auf der Wiese in der Morgendämmerung (ich war nicht auf der Wiese, aber es dämmerte gerade).

Nachdem die Kleine aufgestanden war, unterzog ich sie mit meiner wiedergewonnenen Energie einer intensiven Befragung (Dr. House lässt grüßen!).

Mein einziger Kaffee gestern war koffeinfrei! Ich hatte kein verschärftes PMS! Ich litt unter verschärftem Koffeinentzug!

Bin ich jetzt erleichtert, dass PMS nicht schlimmer geworden ist, als es bisher war oder bin ich schockiert ob der unerwartet heftigen Entzugssymptome?

Ich mache mir jetzt erstmal noch einen Kaffee, dann kann ich besser denken!

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29 Gedanken zu “PMS

  1. Ich liebe Kaffee, habe aber zum Glück keine Entzugs Symptome, denn in den Ferien trinke ich, falls es nur grottigen Kaffee gibt, lieber keinen.
    Ich trinke aber auch nur etwa 3 Kaffees am Tag. Ich denke für Entzugserscheinungen braucht es schon eine höhere Eichung.
    Wieviel trinkst du im Schnitt am Tag?

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    1. Wenn ich meine morgendliche Tasse mit Koffein habe, bekomme ich keine Entzugssymptome. Okay, heute morgen habe ich drei getrunken 😉. Aber mehr als drei Bechertassen mit viel Milch (ich liebe Latte, Cappuccino und Co) trinke ich nie. Dann bekomme ich nämlich Nervenflattern… also mein Optimum liegt zwischen 1 bis 3 Bechertassen mit viel Milch. Eigentlich ist das doch gar nicht soooo viel, oder 😳?

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        1. Hm – es gibt ja die Geschichte von der alten Dame, der ohne ihr tägliches Löffelchen Kloster Frau Melissengeist immer ganz zittrig wurde. Bei der reichte das wohl schon zur Alkoholabhängigkeit. Vielleicht bin ich so ein Koffein-Sensibelchen 😳! Ich werde jetzt auf jeden Fall mal konstant bei einem Becher bleiben. Vielleicht gehe ich auch mal auf eine normale Tasse runter. Nur mal zu gucken, wo meine Toleranz liegt…

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    1. Och, schmecken tut der schon, aber wenn man noch kein Koffein hatte, ist er irgenwie völlig zwecklos. Hm – könnte man ja auch mal so ein „zu Risiken und Nebenwirkungen“-Vermerk auf die Packung machen. „Achtung! Enthält kein Koffein. Nicht geeignet für Mütter mit pubertierenden Kindern!“ Dem kannst du mit deinem Pubertier bestimmt zustimmen, oder?

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    1. Das kenne ich! Im Büro bin ich immer erst einmal mit meinem ersten Kaffee in mein Büro verschwunden. Nach dem ersten Kaffee dann gerne Tür auf und „Hallo Welt!“ Aber wehe, jemand wartete schon vor meinem Büro auf mich… Hölle!

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  2. Liebe Samybee! Ich erkenne mich wieder. War einmal an einem Samstag bei einem Kochkurs und bekam keinen Kaffee (fand in einer Schule statt und nirgends war Kaffee aufzutreiben) und der Kochlehrer hatte nix mit (!). Am frühen Nachmittag hatte ich solche Kopfschmerzen, die sich wie eine üble Migräne anfühlten. Ganz schlimm! Trinke eigentlich nur zwei Kaffee am Tag, einen Becher am Morgen und einen Espresso am Nachmittag, aber wenn ich den nicht krieg, dann geht´s mir schlecht.
    Kann Dir nur raten, verschenk´ den koffeinfreien Kaffee, damit das nicht wieder passiert!
    Liebe Grüße Birgit

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    1. Also auch so eine Wenig-Trinker-Abhängige! Nee, den Koffeinfreien geb ich nicht her, denn ich trinke schon mal gerne einen abends. Aber das Töchterlein wurde genauestens instruiert: Immer mit koffein, außer Muttern verlangt ausdrücklich ohne. Und natürlich erfolgte das Instruieren behitsam, ich wollte ja nicht, dass sie sagt: „Heb mich hinten rum und koch Deinen Kaffee selbst!“ 😉

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  3. 😂 ich musste grad doch ein wenig kichern…. Kaffee verträgt sich ja mit meinem Magen gar nicht. Aber ich war lange red bull süchtig und das abzusetzen war trotz anderer koffeinhaltiger Ersatzmittelchen die Hölle, so blöd das auch klingt. Jetzt trinke ich jeden Tag Schwarztee, mindestens zwei Tassen, eher so drei oder vier während der Arbeit. Ich kann nicht ohne – ein bisschen Koffein muss einfach sein!

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      1. Jap, allerdings trinken die Iren ebenso viel Kaffee wie Tee… was die sich hier mit Koffein zu schütten ist Wahnsinn. Ich Wechsel dann wenigstens ab und an mal zwischendurch zu einem Früchte- oder Kräutertee…

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        1. Und nebenbei hat Irland auch noch ein Alkohol-Problem. Als wir in Dublin waren, gab es gerade eine Anti-Alkohol-Kampagne in der Grafton Street. Wir haben uns mit einem der Mädels länger unterhalten. Naja, es ist wohl ein lebenslistiges Volk 😉

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        2. Ja…ich kenne hier einige für die es völlig normal ist, regelmäßig ihre ein zwei Flaschen Wein zu trinken(Frauen) oder ihre mehrere pint Bier (Männer). Bei unserer Weihnachtsfeier ist einer der Manager betrunken vom Stuhl gekippt… war völlig normal.

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        3. Ja, nach dem Gespräch in der Fußgängerzone haben der Ehemann und ich die Alkoholregale durchgeschaut… alkoholfreies Bier haben wir nirgendwo gefunden.

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