Vorsichtig optimistisch

27.11.2018

Ich glaube, ich sehe bei der Kleinen den Silberstreif am Horizont. Sie fällt noch immer tief in den gleichen Momenten, aber irgendwie nicht mehr ganz so tief und irgendwie nicht mehr ganz so intensiv wie noch vor wenigen Wochen.

Morgendliches Übergeben fand jetzt schon über eine Woche lang nicht mehr statt.

Am Sonntag bereitete sie ganz alleine den Hefeteig für die Flammkuchen zum Abendessen zu, als der Ehemann und ich noch bei Freunden waren und es sonst etwas spät mit dem Abendessen geworden wäre.

Sie hat in der Schule ein Spiel gekippt, dass mit Jungs küssen zu tun hatte, weil sie nicht küssen wollte. Es ist jetzt verboten. Mehrere Mädchen kamen danach zu ihr, und bedankten sich dafür. Sie hatte mir davon erzählt. Ich hatte sie gefragt, ob ich etwas machen sollte. Aber sie meinte, dass sie es hin bekäme. Sie hat ganz klar verstanden: „Nein heißt nein!“

Ich weiß, es geht manchmal zwei Schritte vor und wieder einen zurück, aber ich bin mit gerade sicher, dass es auf jeden Fall nach vorne geht.

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6 Gedanken zu “Vorsichtig optimistisch

  1. Das klingt doch recht positiv. Aber wie du sagst, vorsichtig… Alles passiert aus einem Grund. Auch wenn wir ihn zuerst nicht ausmachen können.
    Ich sende euch weiterhin ganz viel Kraft. 🍀🍀🍀
    LG Mary 🌹

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    1. Bin ich auch 😊. Ich bin nur so erleichtert, dass ich sie wieder sehen kann. Das „Ich mach das!“-Kind war nämlich eine ganze Weile nicht mehr in ihr zu entdecken.

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  2. War es ein Spiel im Unterricht???? Oder auf dem Pausenplatz? Auf jeden Fall Chapeau, da war sie sehr zielgerichtet und hatte Mut. Eure Tochter ist sehr willensstark, das ist wenn sie klein ist eine Belastung für euch, aber bald wird es besser. Die findet ihren Weg im Leben!

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