Hilfe – Teil II

22.04.21

Zwei Mal hatten wir jetzt Hilfe.

Vorgestern war die Minijobberin da. Sie ist super lieb, und wir beide kommen gut miteinander aus. Ich fand es sogar sehr wohltuend, sie um mich zu haben. Sie hat gleich die Küche aufgeräumt und sauber gemacht. Sie ist sehr schüchtern und fragt nur wenig, aber sehr nett und erzählt, wenn man ein bisschen nachfragt.

Sie ist sehr schüchtern im Umgang mit dem Ehemann. Die Sprache erweist sich hier als Hindernis. Sowohl die Aphasie des Ehemanns als auch ihre mangelnden Sprachkenntnisse.

Ich fragte sie, ob sie am Freitag wieder kommt. Sie druckste ein bisschen herum. Sie müsse erst ihren Mann fragen und dieses und jenes. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein verstecktes „Nein“ war. Mal gucken, ob sie morgen wieder kommt. Ich hoffe es! Allerdings denke ich, es wird mehr auf Hilfe im Haushalt hinaus laufen. Worüber ich aber auch unendlich erleichtert bin.

Am Mittwoch kam die Hauswirtschafterin des Pflegedienstes. Die war super flott und konzentriert bei der Arbeit. Sie hatte das, was ich für zwei Stunden geplant hatte, gründlich in 1:50 erledigt. Und sie freute sich, als ich meinte, sie könnte gerne eine Pause auf uns machen. Leider kommt sie nur alle zwei Wochen.

Heute stellte sich die selbständige Betreuerin vor. Die kennt sich aus mit Pflege, ist auch sehr nett und wird keine Probleme im Umgang mit dem Ehemann haben. Sie fängt nächste Woche an.

Und ja, ich fühle mich entlastet. Und vielleicht habe ich sogar jemanden im Auge, der mich bei der Steuererklärung unterstützt, auch wenn ich trotzdem die Belege beibringen muss. Aber wie sagte schon meine Mama immer: „Das Haus verliert nix!“

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